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Dr. med. Christof Mittmann - Logo

Wörterbuch

Bandscheibenprolaps

Bandscheibe prolaps

Durch Zerreißung des Faserringes (Anulus fibrosus) kommt es zum Vorfall von Bandscheibengewebe (Nucleus pulposus = Gallertkern) in den Wirbelkanal. Der Vorfall kann mittig und seitlich (s. Bild) liegen. Bei seitlicher Lage kommt es schnell zu einer Einklemmung von Nervengewebe. Durch Druck auf den Nerven kommt es zu den typischen Ischiasschmerzen. Die Therapie kann je nach Symptomatik konservativ oder operativ erfolgen.

Blockierung

Funktionsstörung eines Gelenkes, z. B. eines Wirbelgelenkes. Behandelt werden die Blockierungen mit der Manuellen Therapie.

Chirotherapie

Synonym mit der Manuellen Therapie

Dysästhesie

Missempfindung auf Umweltreize, hervorgerufen durch die Irritation eines peripheren Nervs

Epikondylitis

Tennisellenbogen. Schmerzhafte Insertionstendinose der Streck- und Beugemuskulatur des Unterarmes (Tennis- und Golferellenbogen)

ESWL

Extrakorporale Stoßwellentherapie

Hallux valgus

Hallux valgus

Man unterscheidet:

  1. Dysmetrische Hallux valgus
  2. Hallux valgus interphalangeus
  3. Hallux valgus des Mittelfuß-Zehengrundgelenkes


Im Volksmund auch „Ballen“ genannt, handelt es sich um eine Verformung der Großzehe.

Hüftdysplasie

Bei der Hüftdysplasie handelt es sich um eine pathologische Minderentwickung der Hüftgelenkspfanne, die zu einer schlechten Überdachung des Hüftkopfes führt. Folgen dieser "Fehlstellung" ist eine vermehrte punktuelle Belastung sowohl des Hüftkopfes als auch der -pfanne, die in Zukunft zu einer Arthrose des Hüftgelenkes führt. Ein schonendes und strahlenfreies Verfahren zum Ausschluss dieser Veränderungen im Säuglingsalter stellt die Sonografie dar.

Die Untersuchung kann schon in den ersten Lebenstagen durchgeführt werden. In dieser Zeit ist der menschliche Körper besonders empfänglich für therapeutische Maßnahmen, sodass bei einem krankhaften Befund die eingeleitete Therapie fast immer zu einer vollständigen Heilung führt.

Karpaltunnelsyndrom

Einengung des Mittelhandnervs (Nervus medianus) in Höhe des Handgelenkspalts durch z.B. eine chronische Sehnenscheidenentzündung. Durch die daraus resultierende Verdickung des Sehnenbegleitgewebes kommt es sekundär zu einem Druck auf den Nerv, der dadurch sanduhrförmig eingeschnürt werden kann.

Therapeutisch wird zunächst konservativ mittels entzündungshemmender Medikamente behandelt. Sollten diese jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, so wird das Karpaltach operativ gespalten.

Lokalanästhetika

Pharmaka, die örtlich begrenzt eingesetzt zu einer reversiblen Unerregbarkeit bzw. Leitungsunfähigkeit des infiltrierten Nervs führt.

Molekularbiologie

Bei der Molekularbiologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Biologie, die den Aufbau, die Regulation des Wachstums, die Differenzierung und die Wechselwirkung von Zellen untereinander auf molekularer Ebene untersucht. Im Rahmen der Orthokin-Behandlung von Arthrosen wurden die Zytokine Zytokiantagonisten (Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist) molekularbiologisch erforscht.

Myogelosen

Muskelhärte, die zu einer umschriebenen Knotenbildung in der Muskulatur mit Knotenbildung führt.

Neuraltherapie

Neuraltherapie

siehe Punkt Wissenswertes

Optimetric

siehe Punkt Wissenswertes

Osteoporose

siehe Punkt Wissenswertes

Parästhesien

Störungen des Hautsinnes. Z. B. Kribbeln, Ameisenlaufen etc.

Physikalische Therapie

Physiotherapie. Behandlung von Krankheiten mit natürlichen Mittel wie Wasser, Wärme, Licht, Kälte, Luft, Massage, Heilgymnastik und Elektrotherapie.

Schnellender Finger

Durch ein Missverhältnis zwischen entzündeter und verdickter Beugesehnenscheide und Ringband am Knochen kommt es zu einer Bewegungsbehinderung der Beugesehne. Der Finger bleibt in Beugepostion stehen und "schnellt" unter vermehrtem Kraftaufwand zurück in die Streckposition.

TCM

Traditionelle chinesische Medizin, s. Akupunktur

Triggerpoints

Schmerzhafte, anatomisch eng umschriebene Palpationspunkte

Zytokine

Zytokine sind Botenstoffe des körpereigenen Abwehrsystems, die von den natürlichen Gegenspielern des Immunsystems, den Antizytokinen, gehemmt werden. Die Erhöhung der Antizytosen-Konzentration führt zu einer Blockade der Knorpelzerstörung.

0251 - 981 675 0
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